Direkt vom Baum ins Glas
Saftmobil beim Naturschutzbund in Bünde
Mit Druck fließt der frische Apfelsaft aus der Maschine in den durchsichtigen Beutel. „Der schmeckt süß, obwohl keine Zusatzstoffe drin sind“, sagt Friedhelm Diebrok vom Naturschutzbund (NABU). Am vergangenen Freitag war das Saftmobil der Firma Schmücker zu Gast beim NABU an der Enger Straße. Die Bünder konnten dort ihr Obst von den heimischen Bäumen verarbeiten lassen.
Anette Hassmann hat ihre Äpfel von der heimischen Wiese mitgebracht, um daraus Saft machen zu lassen. „Der schmeckt frischer und man muss keine Angst haben, dass das Obst vorher gespritzt wurde.“
Mindestens 30 kg Früchte mussten in die Maschine gegeben werden, um Saft zu produzieren. „Daraus bekommt man 20 Liter Apfelsaft“, sagt Friedhelm Diebrok. Neben Äpfeln konnten auch Quitten und Trauben verarbeitet werden.
Aus dem Zapfhahn kommt der Saft mit einer Temperatur von 68 Grad Celsius. „ Der Saft wird erwärmt, damit er haltbar ist.“ Ungeöffnet kann das Getränk zwei Jahre gelagert werden. Geöffnet ist er noch zwei Monate haltbar - und das ohne Konservierungsstoffe.
NW Bünde 16./17.Oktober.2010
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